Liebe Leserin, lieber Leser,

Die Welt der Familien verändert sich. Auch Mütter haben eine hochqualifizierte Ausbildung. Der Arbeitgeber wünscht sich die Mitarbeiterin baldmöglichst an den Arbeitsplatz zurück. Manche Familien und viele Alleinerziehende brauchen ergänzende Unterstützung, um Erziehung und Beruf  gut zusammenzuführen. Sie brauchen viele Stunden Unterstützung. Die Verantwortlichen In Wirtschaft und Politik wünschen sich ein breitgefächertes Angebot, möglichst für jede Situation

So haben Krippe und Kindergarten in St. Martin und St Josef  vielfältige Angebote zwischen 7 Uhr und 17 Uhr für Kinder zwischen einem Jahr und dem Schulübertritt. Selbst für Grundschulkinder gibt es die Möglichkeit zur Mittagsbetreuung und Betreuung der schriftlichen Hausaufgaben. Unsere Küchenmeisterin kocht täglich frisches, leckeres Essen für Kinder beider Kindergärten.

Manche Familien nutzen gerne die Schulferien für die Schulkindbetreuung, weil sie nicht so viele Urlaubstage in diesen Zeiten zur Verfügung haben. Andere Eltern schätzen die intensive Förderung ihres Kindes in einer Integrativbetreuung.

Unsere Arbeit messen wir immer wieder an dem christlichen Menschenbild. Wir vermitteln den Kindern über das Kirchenjahr ein Grundverständnis unseres Glaubens und laden auch die Eltern ein, sich damit auseinanderzusetzen. So wird das, was die Menschen damals mit Jesus erlebt haben, heute erfahrbar.

 

Für die Kirchenverwaltung Mariä Himmelfahrt

Heinrich Rosner

Am 19. Oktober wurde vom Team die Projektarbeit im Kindergarten St. Martin vorgestellt:

– ein Thema, das die Kinder (längerfristig) interessiert. Die Kinder dürfen planen und selber Erfahrungen damit machen. Die Kinder begeben sich (unter Anleitung) auf Lösungssuche.

Es geht darum:

– alle Bereiche ansprechen (Kognitiv, motorisch, sprachlich, Bewegung, kreativ, ….)
– zuhause mit den Eltern im Internet oder in Lexika nach Lösungen suchen
– die Marktbücherei aufsuchen…
– den Kindern lernen aus 1. Hand –  so weit es geht – zu ermöglichen

Wichtig ist der Weg; erst in zweiter Linie das Projekt

Ziele der Projektarbeit:

  • Kooperation und Meinungsbildung mit anderen (Vorschul-)Kindern
  •  Wahrnehmungsfähigkeit
  • eigene Ideen werden ernst genommen
  • eigene Interessen entwickeln und selbstbestimmt umsetzen
  • zum handlungsbezogenen Lernen führen

Das Instrument der Kinderkonferenz:

  • Was will ich überhaupt? – Mehrheitsentscheidungen
  • Ideensammlung
  • Übersicht verschaffen nach den Kriterien: sehen – tun – wissen
  • Zeitstrahl: Wann kommt was?
  • Reflexion: Rückmeldung fürs Personal

Die Ideen von Maria Montessori einsetzen:

  • Sie beobachtete als Ärztin, dass bestimmte Materialien die Leistung von (behinderten) Kindern steigert
  • So werden Selbstbestimmung und Selbständigkeit gefördert
  • Das Kind wählt Material, Spieldauer und die Sozialform (alleine oder mit Partner) aus
  • Da durch wird
    • der sprachliche Bereich
    • der mathematische Bereich
    • der Sinnes-Bereich
    • das tägliche Leben
    • die kosmische Erziehung / der kosmischer Bereich   gefördert.

 

Der Elternbeirat besteht ab 19 Oktober aus

Frau Verena Beck, Frau Christina Kampe, Frau Nadja Kröninger, Frau Silvia Raab, Frau Michaela Hübbers, Frau Conny Krämer, Herrn Stefan Landes und Herrn Stefan Schmidberger.

Herzlichen Glückwunsch und eine gute Zusammenarbeit